Seit drei Jahren am neuen Standort. Und wir „grooven“ immer noch.

Wie bezeichnen Sie das Gebäude, in dem Sie arbeiten? Oaweit, Hockn, Birro, Fiama … oder gar Bergwerk? Nach drei Jahren am neuen Standort treffen sich Mitarbeiter/innen von Heavystudios immer noch in der „Begegnungszone“.

Es war der 1. Mai 2018, prächtiges Frühlingswetter. Luftig bekleidete Frauen und Männer machten sich an die Arbeit am „Tag der Arbeit“. Es würde heiß werden, treppauf und treppab unsere Ausrüstung umzusiedeln. Am Ende des Tages gab es „Pizza für alle!“ Habe fertig! Was danach – sogar drei Jahre später – geschah, war uns noch nicht bewusst.

Agentur Pizzaessen

Wie wir alle wissen gibt es unzählige, wie auch unrühmliche, Bezeichnungen für den Ort an dem man seiner Arbeit nachgeht. Warum das so ist, liegt auf der Hand. Es ist die Einstellung, die man zu seinem Arbeitsplatz hat. Manchmal ist einfach nur viel Zynismus dabei, oft genug aber auch Frust mangels Entwicklung.

Die Harmonie des Arbeitsumfelds – wie eine Tonleiter

Dafür muss man gar kein Musiker sein. Jedes Kind hört sofort, wenn ein Ton innerhalb der Oktave daneben liegt. Diese Metapher ziehe ich heran, weil es mit dem Ausüben seines Berufs genauso ist. Ein Misston da, eine schlechtere Bedingung hier, aber alles bleibt im Rahmen, solange die Tonleiter zusammenhängend wirkt.

Bei Heavystudios war es im alten Büro nicht anders. Manche Settings in der Schneckgasse störten den Arbeitsablauf. Nicht alle Kundentermine oder Workshops konnten bei uns wahrgenommen werden. Kommunikation über lange Gänge hinweg etc. Irgendwann rückt der Punkt einer endgültigen Entscheidung näher: Wir wollen DAS verändern! Dass es uns als Dienstleister auch verändern würde, hat wohl wieder mit dem Wohlklang von Tonleitern zu tun. ;-) Prinzip „vice versa“.

Völklplatz Baustelle


Workspace oder Arbeitsplatz? Jetzt kommt Bewegung in die Sache.

Eine moderne Ausstattungen durfte es schon sein, wenn wir uns am nigelnagelneuen Standort niederlassen würden. Erst das Hinzuziehen weiterer Professionisten und deren Inspiration – darunter Tischlerei Krumböck oder Schäfer-Shop – beflügelten uns, die Arbeitsplätze in Zonen und Workspaces zu unterteilen und selbst zu designen.

Workshopraum


Hier wird im Stillen für sich gearbeitet, dort wird ohne Sitzgelegenheit aus der Bewegung heraus ein Brainstorming gemacht. Das Arbeitsumfeld sollte bestmöglich den gewollten Arbeitsprozess unterstützen. Bäm, das fährt ganz schön in Mark und Bein! Wenn solch eine neue Zusammenarbeit flutscht, verändert sich auch das Wertebild der Organisation.

Identitätsstiftend! Was das mit uns angestellt hat. 

Es wäre daher nur die halbe Wahrheit, wenn man von einer neuen Inszenierung sprechen würde. Tatsächlich kann man rückblickend noch besser feststellen, was die veränderten Rahmen-, oder besser gesagt, Raumbedingungen mit uns gemacht haben: Ein neues Selbst-Bewusstsein. Die beiden Wörter sind hier ganz absichtlich getrennt worden. Ich bringe im Kundengespräch immer wieder den Satz von Peter Drucker: „Culture eats strategy for breakfast.“ Ich denke, damit ist auch mit unserer 3-jährigen Anwesenheit hier alles gesagt.

Raumteilung, bitte gerne! Auf gute Büronachbarschaft!

Anfangs hatten wir das Ziel eines echten Coworking Space angestrebt. Wir teilen uns das gesamte Stockwerk mit Firmen, die die gleichen Zielgruppen adressieren würden. Gegenseitiges Weiterschupfen der Bälle inklusive, versteht sich. Aber es sollte anders kommen.

Es stellte sich heraus, dass ein Achtgeben auf die emotionalen Qualitäten des Nachbarn mehr auf das Arbeitsumfeld einzahlt als das vorerst betriebswirtschaftlich gesehen Vernünftige. Dürfen daher eine Werbeagentur, eine Praxis für Arbeitspsychologie und eine Massagepraxis Tür an Tür sein? Ja, klar!

3 Jahre neuer Standort Feier


In unserer „Hockn“ trifft man sich in der „Begegnungszone“

Zugegeben, die „Begegnungszone“ klingt etwas geschwurbelt. Aber der Begriff hat sich nun mal bei Heavystudios so manifestiert. Ebenso wie „die gelbe Wand“. Diese Bezeichnungen sind für uns zum Inbegriff geworden, wenn es wieder mal heißt „Treff’ ma uns vorne zum Brainstormen, huh?“


Am Standort Völklplatz zu finden:

Agentur Spitzfindig

Kathrin Niessl – Massagepraxis 

Heavystudios Werbeagentur